Engagiert

Ich bin eine Frau klarer Worte. Probleme vor Ort müssen erkannt, klar angesprochen und gelöst werden. Das umzusetzen ist mein Anspruch und Versprechen.

Die kinderärztliche Notdienstversorgung ist ein gutes Beispiel dafür. Als junge Mutter ohne Auto, mit einem Mann, der häufig am Wochenende arbeiten musste, habe ich mit meinem Sohn am eigenen Leib erfahren wie unzureichend die medizinische Versorgungslage hier ist. Nachdem das Problem und der Adressat für eine Petition feststanden, habe ich entschlossen gehandelt und so eine erste Verbesserung für die Kleinsten in unserer Gesellschaft erkämpft. Gerne würde ich mit der Verantwortung als heimische Landtagsabgeordnete auf höherer Ebene für unsere Kinder und ihre Interessen einsetzen.

Authentisch

Menschen zu helfen, ist für mich seit jeher eine Lebensaufgabe – dabei spielt es für mich keine Rolle ob in der Schule, auf der Arbeit oder ganz einfach auf der Straße. Eigeninteresse oder Egoismen standen für mich dabei nie im Fokus meines Handelns. Als Gewerkschafterin war es für mich selbstverständlich den AMEOS-Streik Anfang 2020 nicht nur durch schöne Worte, sondern aktiv an der Seite der Beschäftigten zu unterstützen. Fast täglich sprach ich mit den Pflegekräften, begleitete sie und trug ihre Nöte und Ängste Tag für Tag mit mir. Nach Beendigung des Streiks und in der Corona-Krise habe ich hier nicht locker gelassen und das Thema weiter unermüdlich begleitet.

Politik aktiv zu gestalten ist mein Weg Menschen zu helfen, ihre Sorgen zu mindern und ihr Leben zu verbessern.

Sozialdemokratisch

Mein politisches Vorbild ist und war seit jeher Regine Hildebrandt, die Mutter Courage des Ostens, die aus ganzem Herzen für die Menschen in Ostdeutschland gekämpft und gestritten hat.

Durch sie habe ich gelernt, wie wichtig es ist, dass wir uns für diejenigen einsetzen, die in unserer durch Macht und Leistung geprägten Gesellschaft sonst nur allzu oft hinten runterfallen. Wohlstand für alle ist genauso wenig ein Selbstläufer, wie es der ungehinderte Zugang zu medizinischer Versorgung oder gleiche Chancen auf Bildung und Teilhabe schon für die Kleinsten sind. Sie hat mir gezeigt, dass man für Veränderungen, die man sich für die Gesellschaft wünscht, nicht geschenkt bekommt, sondern kämpfen muss. Das sehe ich als meine Aufgabe.

Persönlicher Werdegang

Als Tochter eines Busfahrers und einer Finanzbuchhalterin bin ich im Mai 1990 als „Wendekind“ mitten in den Umbruch hineingeboren worden. Meine Mutter verlor, wie viele in der damaligen Zeit, im Zuge der Betriebsschließungen ihren Job beim VEB Reh-Kinderkleidung und sattelte zur Mitarbeiterin bei der Rentenversicherung um. Gemeinsam mit meinem älteren Bruder lebten wir in einer typischen Plattenbauwohnung in Weimar-Nord. Meine Grundschule wurde wenige Jahre nach meiner Zeit dort geschlossen, ebenso die Schule, die ich anschließend besuchte.

Als Köchin lernte ich nicht nur ein Handwerk, sondern auch was es heißt von unglaublich wenig Geld für harte, körperliche Arbeit zu leben. Mein beruflicher Werdegang führte mich von Weimar nach Fulda. Um mir neben meinem erlenten Job weitere Zukunftsperspektiven zu eröffnen, legte ich in der Zwischenzeit mein Fachabitur ab.

Die Liebe zu meinem Mann, den ich mit 19 Jahren kennenlernte und 2014 heiratete, brachte mich schließlich im Frühjahr 2017 nach Haldensleben. Hier war er im Gefechtsübungszentrum des Heeres als aktiver Soldat der Bundeswehr stationiert. Unser Sohn war zu dem Zeitpunkt fast 2 Jahre alt. Unser zweiter Sohn erblickte 2018 das Licht der Welt.

Politischer Werdegang

Seit meiner frühen Jugend bin ich politisch und ehrenamtlich aktiv. Schon im Alter von 13 Jahren übernahm ich im Jugendcafé, dass ich mit meinen Freunden regelmäßig besuchte, erstmals Verantwortung. Im Plenum lernte ich Entscheidungsprozesse in einer Gemeinschaft zu organisieren und andere Ansichten zu tolerieren. Mit 18 wurde ich dann zum ersten Mal in den Vorstand gewählt und blieb solange dabei, bis sich dies nicht mehr mit meinem Job vereinbaren lies. Zwischen 2008 und 2010 kochte ich ehrenamtlich ein bis zwei Mal wöchentlich für den Mittagstisch im Haus für Soziokultur in Weimar, bei dem wir das Essen zum Selbstkostenpreis an unsere Gäste abgaben.

Durch meinen Beruf bin ich auch seit 2011 Mitglied in der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), was für mich als überzeugte Sozialdemokratin eine Selbstverständlichkeit darstellt . Mit meinem Umzug nach Haldensleben hatte ich dann endlich die langersehnte Zeit und Möglichkeit mich stärker politisch zu engagieren und trat somit 2017, direkt bei meinem ersten Besuch im hiesigen Ortsverein, in die SPD ein. Seitdem engagierte ich mich ehrenamtlich beim Kinderschutzbund, im Elternkuratorium und im Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins.

Besonders am Herzen liegt mir meine Initiative für eine bessere kindermedizinische Versorgung im Landkreis Börde. Dabei sammelten wir über 6.500 Unterschriften und erreichten, dass die Kassenärztliche Vereinigung in Sachsen-Anhalt in den folgenden Verhandlungen einsah eine Schulung speziell für die Versorgung von Kindern im ärztlichen Notdienst anzubieten. Das Thema medizinische Versorgung, insbesondere für Kinder und werdende Mütter, ist für mich nach wie vor ein politisches Herzensthema. Deshalb setzte ich mich gemeinsam mit Mandy Schumacher, der Bürgermeisterin von Gardelegen, für den Erhalt der Kinderklinik in Gardelegen ein.

Seit 2019 sitze ich als stellvertretende Fraktionsvorsitzende im heimischen Stadtrat und versuche unsere Stadt wieder zu einer der familienfreundlichsten Kommunen in Sachsen-Anhalt zu machen. Seit Anfang 2020 bin ich darüber hinaus stellvertretende Vorsitzende der SPD in Sachsen-Anhalt, denn ich habe in meinem Leben stets lieber Veränderung gestaltet, statt nur darüber zu reden.

Nun bewerbe ich mich im nächsten Schritt darum, die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Haldensleben, Flechtingen und Obere Aller im Landtag vertreten. Wir müssen die Region zukunftsfest aufstellen, denn unsere Kinder sollen ihre Heimat nicht mehr verlassen müssen, um eine Perspektive zu haben.

Kontakt

Kontaktdaten:

Katharina Zacharias
kontakt@katharina-zacharias.de

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